Sechs Orte, die man in der Schweiz gesehen haben muss

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Wenn Du das Glück hast, ein Praktikum in der Schweiz über unser Programm Bezahlte Praktika in Europa vermittelt bekommen zu haben, dann solltest Du natürlich auch die schönsten Orte in der Schweiz kennen, die Du an den Wochenende oder nach Beendigung des Praktikums besuchen solltest.

Die Schweiz lockt Besucher mit idyllischen Landschaften und schneebedeckten Höhen. 60.000 Kilometer Wanderwege erstrecken sich durch die Schweiz und machen das Land zum Traumziel für alle Wanderer. Die gut erhaltenen, mittelalterlichen Altstädte und Kirchen ziehen jedes Jahr zahlreiche Kulturenthusiasten an. Als Erfinder der Milchschokolade und als Käse-Spezialist bietet die Schweiz auch für Genießer genau den richtigen Anreiz. Diese sechs Orte muss man in der Schweiz unbedingt gesehen haben:

 

1. Das Berner Oberland

Das Berner Oberland gehört zu jeder Jahreszeit zu den beliebtesten Reisezielen der Schweiz – und das mit Recht. Über 800 Seen, unberührte Natur und beschauliche Bergdörfer laden zum Wandern und Entspannen ein. Zwischen der imposanten Berglandschaft kann man dem Alltagsstress entfliehen und seine Seele baumeln lassen. Besonders im kleinen Dorf Mürren, das 1.650 m über dem Meeresspiegel liegt und vollkommen autofrei ist.

 

2. Das Matterhorn

Das Matterhorn ist der Berg der Berge. Wie kein anderer Berg der Welt entspricht er der Idealvorstellung eines Berges. Als alleinstehende Pyramide ragt er in die Höhe und ist das erfolgreichste Fotomodel unter allen Bergen. Die zahlreichen Besucher haben das Matterhorn zum meistfotografierten Berg der Welt gemacht. In Zermatlantis können Besucher außerdem das Matterhorn-Museum besichtigen, wo unter anderem auch das gerissene Seil der Erstbesteigung ausgestellt wird. In der Matterhorn-Region Zermatt befinden sich auch über 150 Seen. Darunter sind der Stelliesee und der Riffelsee berühmt. Während der Wanderungen um die Seen können Besucher den Berg-Promi von allen Seiten fotografieren.

 

3. Genfer See

Der Genfer See, auf französisch auch der Lac Léman, ist der wasserreichste See Mitteleuropas. Neben Baden, Wassersport und Schiffsfahrten können Besucher auch das Weinanbaugebiet Lavaux besuchen. Das Weinanbaugebiet ist Teil des UNESCO-Welterbes und stellt seinen Wein nach Jahrhunderte alter Tradition her. Natürlich gibt es auch Weinverkostungen.

 

4. Der Rheinfall    

Der Rheinfall ist der größte Wasserfall Europas. Er liegt in der Nähe des Bodensees und ist 23 Meter hoch und 150 Meter breit. Den Wasserfall können Besucher auf Schiffsfahrten aus nächster Nähe erleben. Wer sich traut, kann auch ein Kanu leihen und selbst paddeln. Außerdem kann der spektakuläre Wasserfall von verschiedenen Aussichtsplattformen betrachtet werden. Am 1. August, dem Schweizer Nationalfeiertag, lässt ein prächtiges Feuerwerk den Rheinfall in verschiedenen Farben erleuchten.

 

5. Bern

Bern hat in seiner Bauweise so viel Tradition bewahrt wie kaum eine andere Stadt. Die mittelalterliche Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Noch heute können Besucher die Bauweise mittelalterlicher Städte nachempfinden. Die Aufnahme ins UNESCO-Weltkulturerbe hat Bern damit begründet, dass die Stadt trotz ihrer neuen Funktionen die Strukturen einer mittelalterlichen Stadt beibehalten hat. Das sieht man auch.

Während eines Spaziergangs durch die Altstadt sind unter anderem die Lauben sehenswert. Sie beherbergen heute die längste, gedeckte Einkaufsstraße Europas. Außerdem entdecken Besucher über 100 Brunnen aus verschiedenen Epochen sowie das Bundeshaus, das Berner Münster und das imposante Parlamentsgebäude.

 

6. Zürich

Auch Zürich hat eine eindrucksvolle Altstadt zu bieten, die Besucher vollständig zu Fuß besichtigen können. Neben der entspannenden Promenade des Zürichsees und der Bahnhofsstraße – einer der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Europas – werden Kunst- und Kulturliebhaber in Zürich auf ihre Kosten kommen. Unter den über 40 Museen und Galerien sind beispielsweise das MoneyMuseum, ein Geld- und Währungsmuseum, sowie das Uhrenmuseum Beyer. Zu den Galerien, die sich etwas abseits des Mainstreams befinden, gehört die Galerie Gmurzynska. Sie liegt zentral auf dem Paradeplatz, direkt neben dem Ort, an dem die erste Dada-Ausstellung eröffnet wurde. Passend zum historischen Ort stellt die Galerie zeitgenössische und moderne Kunst sowie russische Avantgarde aus.

Moderne Kunst findet sich in der ganzen Stadt wieder, denn Zürich gehört zu den wichtigsten Städten für den Handel mit moderner und zeitgenössischer Kunst. Die Kirche Frauenmünster wurde bereits 853 gegründet und lockt mit dem Fensterzyklus des Künstlers Marc Chagall Besucher aus aller Welt an. Die Innenräume der Zürcher Kirchen selbst sind meist schlicht gehalten und so fallen die modernen Buntglasfenster nur noch mehr ins Auge. So auch das in den 1930er Jahren gestaltete Chorfenster des Künstlers Alberto Giacometti sowie die Seitenfenster des zeitgenössischen Künstlers Sigmar Polke in der Kirche Großmünster. Großmünster ist mit seinen Doppeltürmen das Wahrzeichen der Stadt.

Ob es nun ein Natururlaub oder ein Städtetrip sein soll, beides lässt sich in der Schweiz bestens verbinden. Nach den anstrengenden Wanderungen und den langen Stadtspaziergängen sollte man eine Sache auf keinen Fall vergessen: Neben Käse und Schokolade hat die Schweiz noch viele weitere Spezialitäten zu bieten. Darunter sind auch Rösti, Zürcher Geschnetzeltes und Bündnerfleisch. Denn erst regionales, gutes Essen macht einen Urlaub perfekt.